Feuerwehr Neckarsulm schreibt Bedarfsplan bis 2025 fort

Neu- und Ersatzbeschaffungen im Umfang von 784.000 Euro geplant

Die Freiwillige Feuerwehr Neckarsulm mit ihren drei Abteilungen kann den Brandschutz der Bevölkerung und die Technische Hilfeleistung auf örtlicher und überörtlicher Ebene rund um die Uhr gewährleisten. Um die Leistungsfähigkeit in gleichem Umfang aufrecht zu erhalten, muss die Feuerwehr jedoch in den kommenden fünf Jahren zusätzliche Mitglieder gewinnen. Zu diesem Ergebnis gelangt die zweite Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans 2020, die der Gemeinderat zustimmend zur Kenntnis nahm. Mittelfristig empfiehlt der aktuelle Bedarfsplan Neu- und Ersatzbeschaffungen im Umfang von 784.000 Euro.

Der Bedarfsplan dokumentiert den aktuellen Stand der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Neckarsulm und definiert die erforderlichen Mittel zur Gefahrenabwehr. Er wird alle fünf Jahre fortgeschrieben. Auch die zweite Fortschreibung stammt von Fabian Müller, dem Leiter der Integrierten Leitstelle bei der Berufsfeuerwehr Stuttgart. Der Verfasser ist langjähriges Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Neckarsulm und erläuterte den aktuellen Bedarfsplan im Gemeinderat.

Bei der Gesamtpersonalstärke stellt der Bedarfsplan ein Defizit von 16 Feuerwehrangehörigen fest. Die Personalstärke ist nahezu konstant und liegt derzeit bei 104 Mitgliedern. Benötigt werden vor allem weitere Atemschutz-Geräteträger. Außerdem besteht weiterhin Bedarf im hauptamtlichen Bereich, der analytisch zu betrachten ist. Insgesamt wird empfohlen, eine Arbeitsgruppe „Personalerhaltung und -gewinnung“ zu gründen. Sie soll ein ganzheitliches Personalkonzept entwickeln, um neue Feuerwehrangehörige mit gezielten Maßnahmen zu werben sowie den Aufgabenumfang im hauptamtlichen Bereich zu analysieren. Im Ergebnis könnte daraus der Bedarf für eine weitere hauptamtliche Stelle resultieren.

Abteilungen der Jugendfeuerwehr sollen zusammengelegt werden  

Auch ehrenamtlichen Nachwuchs zu gewinnen, stellt eine wachsende Herausforderung dar. Die Mitgliederzahlen der Jugendfeuerwehr, aus der die Feuerwehr die meisten neuen Mitglieder für den aktiven Dienst rekrutiert, sind leicht rückläufig. Daher schlägt der Bedarfsplan vor, die bislang getrennten Jugendabteilungen Neckarsulm/Dahenfeld und Obereisesheim zusammenzulegen. Dann könnte die Ausbildung nach Altersgruppen getrennt und effizienter gestaltet werden. Denkbar wäre eine Trennung in Kinder bis 14 Jahre, die spielerisch an Feuerwehrthemen herangeführt werden, und Jugendliche ab 15 Jahren, die sich bereits auf die Übernahme in den aktiven Einsatzdienst vorbereiten.

Zentraler Bestandteil des Bedarfsplans sind die Neu- und Wiederbeschaffungsmaßnahmen. Neu zu beschaffen ist ein zweiter Mannschaftstransportwagen zum Personen- beziehungsweise Materialtransport. Dieses Kleinfahrzeug soll abteilungsübergreifend eingesetzt werden und unter anderem zum regelmäßigen Transport von Mitgliedern der gemeinsamen, größeren Jugendabteilung dienen.

Als zweites geländegängiges Fahrzeug soll ein Gerätewagen-Transport mit Trupp-Kabine beschafft werden. Dieses Logistikfahrzeug ersetzt den 35 Jahre alten Schlauchwagen vom Typ SW 2000.

Logistikkonzept wird mit neuen Rollwagenmodulen weiterentwickelt

Mit dem neuen Gerätewagen-Transport kann auch das bestehende Logistikkonzept der Feuerwehr weiterentwickelt werden. Neu geplant sind drei Rollwagenmodule „Unwetter“, je eines pro Abteilung, drei Rollwagenmodule „Vegetationsbrand“, die bei der Abteilung Neckarsulm stationiert werden, und drei Rollwagenmodule „Poolkleidung“ für den abteilungsübergreifenden Einsatz. Die Poolkleidungsmodule ermöglichen den Einsatzkräften, kontaminierte Einsatzkleidung direkt an der Einsatzstelle zu wechseln.

Für dieses Jahr vorgesehen ist die noch ausstehende Beschaffung des Abrollbehälters „Energie“. Diese Maßnahme wurde bereits mit dem Bedarfsplan 2015 beschlossen. Der Abrollbehälter kommt im Rahmen des Wechsellader-Systems zum Einsatz und beinhaltet einen großen Stromgenerator sowie einen Rollwagen mit kleineren Stromerzeugern, Flutlichtstrahlern und Lichtmasten. Mit dieser Ausrüstung kann die Feuerwehr im Falle eines großflächigen Stromausfalls die Energieversorgung provisorisch wieder herstellen. Schließlich soll der vorhandene VW Caddy durch einen neuen kleinen Gerätewagen-Transport ersetzt werden.

Nicht weiterverfolgt wird die Ersatzbeschaffung des Mehrzweckbootes (MZB) der Abteilung Neckarsulm und die Neubeschaffung des Abrollbehälters (AB) „Unterkunft/Führung“, die ursprünglich in Zusammenarbeit mit dem Landkreis vorgesehen war. Beide Maßnahmen waren in der ersten Fortschreibung des Bedarfsplans 2015 enthalten.

Das MZB wurde inzwischen generalüberholt und kann weiter eingesetzt werden. Anstelle des AB „Unterkunft/Führung“ kann im Bedarfsfall der Abrollbehälter „Aufenthalt“ oder „Führung“ der Feuerwehr Heilbronn angefordert werden. Durch den Verzicht auf diese beiden Beschaffungen können insgesamt 80.000 Euro einspart werden.

Darüber hinaus enthält der aktuelle Bedarfsplan Vorschläge, um die bauliche Situation zu verbessern. So wird empfohlen, das Feuerwehrhaus Obereisesheim bis 2025 zu erweitern. Um die Zufahrt zur Feuerwache Neckarsulm in der Seestraße zu erleichtern, soll eine Neuarrondierung geprüft werden. Die Zufahrt könnte mittelfristig über das städtische Grundstück Seestraße 5 führen. Dies böte die Möglichkeit, die Halle Nord im Bereich der bestehenden Zufahrt um einen Stellplatz für Abrollbehälter zu erweitern.  Quelle Text: (snp)            

Tunnelbrände im Einsatzgebiet der Feuerwehr Neckarsulm

Aufgrund von Tunneleinsätzen richten sich die Feuerwehren auf besonders personalintensive und arbeitsaufwändige Einsätze ein. Spezielle Übungsdienste und Ausbildungen sind Grundvoraussetzungen, um erfolgreich solche Einsätze in Tunneln zu bewältigen. Im Stadtgebiet Neckarsulms befinden sich keine Straßen- oder Eisenbahntunnel. Das Einsatzgebiet der Feuerwehr Neckarsulm umfasst allerdings zwei Straßentunnel, die im Falle eines Einsatzes (Überlandhilfe) angefahren werden. Hierzu zählen der Autobahntunnel der A81 bei Eberstadt Hölzern (Länge 470 m / Baujahr 1973) und der Tunnel Schemmelsberg  entlang der B39 (Länge 680 m / Baujahr 1990) bei Erlenbach. Darüber hinaus können auch potenzielle Alarmierungen für ELW2, GW-Mess oder andere Sonderfahrzeuge der Abteilung Neckarsulm im Landkreis Heilbronn dazukommen (Beispiele sind die Eisenbahntunnel bei Gundelsheim, Weinsberg oder Lauffen am Neckar).

In den vergangenen Jahren wurden Großübungen (z.B. Autobahntunnel Hölzern A81, Tunnel Schemmelsberg B39 und Eisenbahntunnel bei Gundelsheim Böttingen) mit den Feuerwehren Heilbronn, Neuenstadt, Weinsberg, Eberstadt und Gundelsheim organisiert. Auch mit der für den Tunnel Schemmelsberg zuständigen Nachbarfeuerwehr Erlenbach wurden schon gemeinsame Dienste abgehalten. Trainiert wurde hierbei das Zusammenarbeiten der einzelnen Feuerwehren, das einsatztaktische Vorgehen und die Koordination an der Einsatzstelle.

Im regulären Übungsdienst der Abteilung Neckarsulm werden die Themen taktisches Vorgehen im Trupp, Brandbekämpfung im Tunnel und Absuchen seit etwa einem halben Jahr intensiv trainiert und ausgebildet – für viele Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden in Anbetracht der taktischen Vorgaben (Erkundertrupp, Suchtrupp und Trupp zur Brandbekämpfung) eine neue Erfahrung. Erstmalig verstanden werden musste, dass beispielsweise bei alltäglichen Brandeinsätzen (z.B. Wohnungsbrand) eine ganz andere Ausrichtung vorgesehen ist. Deshalb werden auch im Falle eines Einsatzes an Tunneln gleich mehrere Feuerwehren in der Erstphase zu den einzelnen Tunnelportalen alarmiert. Nach AAO (Alarm- und Ausrückeordnung) werden zum Tunnel Hölzern A81 die Feuerwehren Neuenstadt, Eberstadt, Weinsberg, Heilbronn und Neckarsulm alarmiert. Beim Tunnel Schemmelsberg B39 sind es die Wehren aus Erlenbach, Neckarsulm, Weinsberg und Heilbronn.

Hier zeigt sich sehr gut, dass die Feuerwehren einem ständigen Wissenswandel unterliegen – was also heute gelehrt und ausgebildet wird, ist in kurzer Zeit überholt. Das vorhandene Fachwissen muss ständig erneuert bzw. verändert werden. Vor allem das personalintensive Vorgehen bei Tunnelbränden sorgt für einen notwendigen Mehraufwand an Material und Ausrüstung. Durch solche gezielten Übungsdienste und Ausbildungen sind die Feuerwehren sehr gut auf Einsätze in Tunneln vorbereitet und können bei Schadensereignissen schlagkräftig agieren. 

Internetseite in neuem Design

Vier Monate an Arbeit liegen hinter dem neuen Mediateam. Mit frischem Look und neuem Design wurde die Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Neckarsulm heute offiziell online gestellt. Neue Fahrzeugbilder, bessere Lesbarkeit und einfachere Bedienung sind die Hauptänderungen. Aktuelle Informationen, die neuesten Einsätze und mehr gibt es alles und nach Möglichkeit immer topaktuell. Auch auf Instagram, Facebook und Youtube gibt es Informationen und Neuigkeiten über die Feuerwehr Neckarsulm.

Viel Spaß bei Ihrem Besuch auf feuerwehr-neckarsulm.de

Taktik Tipp – Türkeil Karabiner

Ein Angriffstrupp im Feuerwehreinsatz benötigt heute einiges an Ausrüstungsgegenständen die zum Bekämpfen eines Feuers (z.B. Wohnungsbrand) notwendig sind.

Dazu zählen Wärmebildkamera, Schlauchtragekorb/Schlauchpaket, Rauchverschluss usw.

Zusätzliche Ausrüstung bedeutet gleichzeitig mehr an Gewicht und benötigt dann auch mehr Platz zum Verstauen (ca. 35 kg trägt jeder Angriffstrupp an Ausrüstung – inkl. Persönlicher Schutzausrüstung – mit sich).

Vom Problem zur Idee:

Ein neues Problem brachte eine Hauptübung vor einigen Jahren mit sich. Bei dieser gab es Herausforderungen durch die Gebäudestruktur, weite Eindringtiefen und viele Türen im Inneren. Da sich die Türen immer wieder automatisch schlossen wurde beim Vorgehen des Trupps die Schlauchleitung ständig blockiert.

Ein selbstentwickelter  „Türkeil – Karabiner“  brachte hierzu die Lösung.

Türkeile aus Holz wurden mit einer reißfesten Kordel verbunden. Am anderen Ende der Kordel wurden Klettbänder angebracht. Diese dienen als Befestigung am Karabiner. Der große Vorteil dieser Befestigung ist nun die simple Handhabung im Einsatz. Durch einfaches Ziehen an den Keilen lassen diese sich unkompliziert vom Karabiner lösen und nach dem Einsatz auch wieder montieren.

Fixiert wird der Karabiner am Atemschutzgerät vom Truppmann. Eine leichte Handhabung ist somit vom gesamten Trupp möglich. Der Truppmann oder auch der sich dahinter befindliche Truppführer löst durch zurückgreifen (ähnlich wie die Bewegung beim Aufdrehen der Atemschutzflasche) einen Türkeil vom Karabiner.

Somit kann durch geringen Aufwand im Einsatzfall schnell und zeitsparend gearbeitet werden. Dies führt zu einer Erleichterung der Arbeit im Trupp.

In der Feuerwehr Neckarsulm sind diese „Türkeil – Karabiner“ auf den ersten ausrückenden Löschfahrzeugen verlastet. Die in diesem Bericht wiedergegebenen Bilder zeigen die Keile der Abteilung Dahenfeld und stehen hier als Beispieldarstellung.

Atemschutzparcours – Training für den Einsatz

Einen Übungsdienst zu gestalten ist relativ einfach. Man greift ein Thema auf und vermittelt es den Teilnehmern als praktische oder theoretische Aufgabe.

Die Kunst liegt nun darin den Übungsdienst attraktiv und interessant zu vermitteln, ohne dabei den „Roten Faden“ des Lernzieles zu verfehlen.

Im vergangenen Übungsdienst der Abteilung Dahenfeld, versuchte man nun das Thema Atemschutz und Fitness, neu zu kombinieren. Es wurde auf dem Gelände des Feuerwehrhaus Dahenfeld ein Parcours mit insgesamt 7 Stationen aufgebaut. Jede Station war vom Inhalt an Einsatzsituationen angelehnt.

Unter anderem mussten die Trupps Schaummittelbehälter in das 1. OG transportieren und wieder zurück bringen, Hindernisse überwinden, mit Wasser gefüllte C-Schlauchleitungen und Lkw Räder über eine gewisse Distanz ziehen.

Nach dem ersten Durchgang mit insgesamt 4 Trupps, wurde eine kurze Pause eingelegt, da der zweite, anschließende Durchgang unter Zeit durchgeführt wurde. Im Schnitt brauchten die Trupps pro Durchgang ca. 6 Minuten an Zeit und 110 – 130 bar Luft aus der Atemschutzflasche.

Insgesamt gab es durchweg positives Feedback über die Kombination aus Atemschutz und Fitness in einem Übungsdienst. Somit steht einer Wiederholung nichts im Wege. 

Zugübung fordert Einsatzkräfte

Am 11. März fand eine Zugübung auf dem landwirtschaftlichen Hof von Ansgar Kühner in Dahenfeld statt. Einsatzkräfte aus allen drei Abteilungen (Dahenfeld, Neckarsulm, Obereisesheim) wurden im Thema Technische Hilfeleistung gefordert.

Für die ersteintreffenden Kräfte stellte sich folgende Lage dar: Radlader fuhr gegen PKW. Nach dem Zusammenstoß konnte ein Mähdrescher nicht mehr rechtzeitig bremsen. Der PKW wurde zwischen Radlader und Mähdrescher verkeilt. Im PKW wurden zwei Personen eingeklemmt. Der Fahrer des Mähdreschers erlitt in Folge des Verkehrsunfall einen Herzinfarkt.

Nach Lageerkundung des Zugführers und kurzer Besprechung mit dem Führungspersonal, wurden die Fahrzeuge auf die Einsatzabschnitte eingeteilt.

Einsatzabschnitt 1: Hier war das LF10 Dahenfeld mit dem RW Neckarsulm für die Befreiung der beiden verletzten Personen aus dem verunfalltem PKW eingesetzt. Zuerst musste ein Zugang ins Innere des PKW geschaffen werden. Zeitgleich wurden Sicherungsmaßnahmen am Radlader vorgenommen. Mit hydraulischen Rettungsgeräten konnten die Personen schonend und zügig befreit werden.

Einsatzabschnitt 2: Das LF10 Obereisesheim und das HLF Neckarsulm mussten die Rettung des Mähdrescherfahrer übernehmen. Der erste Trupp leitete sofort eine Reanimation in der Kabine des Mähdreschers ein. Hierbei zeigte sich die Schwierigkeit der beengten Platzverhältnisse im Inneren. Die restlichen Einsatzkräfte bereiteten in dieser Zeit am Aufstieg des Mähdreschers den Aufbau einer Plattform vor. Auch hier wurde die Rettung des Fahrers zügig durchgeführt.

Einsatzabschnitt 3: Während der Rettungsarbeiten wurde dann von der Übungsleitung mit Hilfe einer Nebelmaschine ein Brand im Heckbereich des Mähdreschers simuliert. Hier wurden mehrere Trupps mit Atemschutz eingesetzt, da während der Löscharbeiten ein simulierter Atemschutznotfall mit eingebaut wurde. Auch hier musste wieder eine Rettungsplattform am Aufstieg gebaut werden um dann mittels Schleifkorbtrage die Rettung durchzuführen.  Somit waren die eingesetzten Kräfte im Einsatzabschnitt 2 doppelt gefordert.

Im Anschluss hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, einen Mähdrescher mal aus der Nähe zu betrachten.

Ein Dankeschön an Ansgar Kühner der uns seinen Hof und die Maschinen zur Verfügung gestellt hat und die Firma Postupka für das Bereitstellen eines PKW.

Fachgruppe Elektro in Dahenfeld

Im regulären Übungsdienst stellte sich die Fachgruppe Elektro in der Abteilung Dahenfeld vor. Siegfried Kern erläuterte die Themen Elektrofahrzeuge, Gefahren an der Einsatzstelle durch Strom, Vorgehensweise der Fachgruppe an der Einsatzstelle  und der richtige Umgang der elektrisch betriebenen Geräte auf dem LF 10 am Standort Dahenfeld.

Beim Thema Elektrofahrzeuge, das in Zukunft die Feuerwehren immer mehr vor Herausforderungen stellt, verfügt die Feuerwehr Neckarsulm schon heute über eine sogenannte Batterie Endladeeinheit. Die ermöglicht es  bei Unfällen mit E-Fahrzeugen die vorhandene Batterie fachgerecht Vorort zu prüfen und dementsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Auch bei der Prüfung von Hausinstallation Leitungen und Steckdosen kann die Fachgruppe auf Modernste Messtechnik zurückgreifen. Gerade bei Unwetterlagen kann hier in kürzester Zeit eine vorhandene Hausinstallation auf Defekte geprüft und somit die Sicherheit für die Einsatzkräfte sicher gestellt werden.

Die Feuerwehr Abteilung Dahenfeld bedankt sich bei Siegfried Kern für den interessanten Themenabend.

Belastungen und Stresssituationen an der Einsatzstelle

Zum Thema „Belastungen und Stresssituationen an der Einsatzstelle“ referierten Roland Schmitt (ASB Heilbronn) und Karin Rauh (Feuerwehr Neckarsulm) im regulären Übungsdienst im Feuerwehrhaus Dahenfeld.

Hierbei stellten die Referenten auch die 2008 gegründete  und unter dem Dach des ASB Heilbronn-Franken laufende PSNV-Gruppe (PSNV = Psychosoziale Notfallversorgung) Gruppe vor. Arbeitsabläufe der Gruppe nach schweren Ereignissen wurden hierbei erläutert und vorgestellt. Wie geht man nach solchen Ereignissen als Einsatzkraft mit sich und den Kameraden um? Was sind die typischen Symptome? Was kann ich im Einzelfall tun? Wer sind meine Ansprechpartner? Wie geht es nach dem Einsatz weiter? Alles wurde an diesem Übungsabend angesprochen und punktuell erklärt. Wichtige Erkenntnisse im Umgang mit Stresssituationen und was macht Stress eigentlich mit „jemandem“? Auch im Alltag, im Beruflichen oder in der Familie.

Insgesamt ein sehr interessanter und lehrreicher Übungsabend war es für alle Teilnehmer der Abteilung Dahenfeld.

Vielen Dank nochmals an Roland Schmitt und Karin Rauh

Link zur PSNV-Gruppe HN:  Hier klicken

Sicherer Umgang mit Druckgasbehältern

Informationen für Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung

Druckgasbehälter wie Flüssiggas- oder Acetylenflaschen können Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung ernsthaft gefährden, denn bei zu starker Erwärmung besteht die Gefahr, dass sie „zerknallen“. Der Zerknall einer Flüssiggas- oder Acetylenflasche geht mit einer Druckwelle, einem Feuerball und Trümmerflug einher. Solche Ereignisse haben in der Vergangenheit schon häufig zu schweren oder tödlichen Verletzungen geführt. Um das Risiko im Einsatz zu minimieren, haben Fachleute unter der Leitung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) Einsatzhinweise erarbeitet. Sie sind in zwei überarbeiteten DGUV Informationen zusammengefasst.

Nähere Informationen Link klicken:

Hier geht es zur DGVU

Interessanter Themenabend im THW

Im regulären Übungsdienst der Feuerwehr Abteilung Dahenfeld fand ein interessanter Themenabend im THW Widdern statt.

Zugführer Thorsten Oberst informierte über die Strukturen und Aufgaben des THW in Deutschland und im Landkreis Heilbronn. Im Anschluss konnte die Unterkunft und die am Standort Widdern vorhanden Technik begutachten werden. Auf zwei Fachgruppen hat man sich technisch und mit 43 aktiven Einsatzkräften spezialisiert ( Fachgruppe Elektro und 1. Bergung mit Abstützsystem Holz / Einsatzgerüstsystem).

Danke an das THW Widdern vertreten durch Thorsten Oberst, Frank  Zenth und Jens Landsgesell für die Einladung.