Datum: 27. Januar 2026 um 09:30 Uhr
Einsatzart: Brand > PKW Brand
Einsatzort: Neckarsulm Rötel
Einheiten und Fahrzeuge:
- Abteilung Neckarsulm: KdoW I, ELW 1, LF 10, DL(A)K 23/12, LF 20, HLF 20, GW-T III
- Abteilung Obereisesheim: LF 10
Einsatzbericht:
Am Morgen des 27. Januars wurde die Abteilung Neckarsulm durch die Integrierte Leitstelle (ILS) Heilbronn mit dem Stichwort „PKW-Brand“ zum Lidl-Parkhaus in die Austraße alarmiert. Im 2. OG war dort ein Fahrzeug (mit Verbrennermotor) in Brand geraten.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang bereits dichter, schwarzer Rauch aus dem sechsstöckigen Parkhaus. Daher begaben sich umgehend mehrere Trupps unter Atemschutz in den Innenangriff. Während der Angriffstrupp zur Brandbekämpfung ins 2. OG vordrang, kontrollierten weitere Trupps die stark verrauchten Geschosse nach Personen. Glücklicherweise befand sich zum Zeitpunkt des Brandes niemand mehr im Gebäude. Aufgrund der Lage wurde im weiteren Einsatzverlauf die Abteilung Obereisesheim hinzugezogen.
Die Brandbekämpfung erfolgte über ein C-Rohr, das der Angriffstrupp direkt an einen Wandhydranten im 2. OG anschloss. Dieser war an die interne Steigleitung des Parkhauses angebunden, welche wiederum von einem Löschfahrzeug im Außenbereich gespeist wurde. Am Brandherd stellte sich heraus, dass das Feuer bereits auf ein benachbartes Fahrzeug übergegriffen hatte. Durch schnelle und gezielte Löschmaßnahmen des Angriffstrupps konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Aufgrund der enormen Hitzeentwicklung wurden jedoch weitere angrenzende Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen.
Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurden auch die Motorräume der betroffenen Fahrzeuge mittels hydraulischem Rettungsgerät geöffnet, um sie auf Glutnester zu überprüfen. Abschließend wurde das Geschoss des Parkhauses mit einem Hochleistungslüfter druckbelüftet, um die restlichen Rauchgase zu verdrängen.
Die Austraße im Bereich des Parkhauses war für die Dauer des Einsatzes vollgesperrt. Insgesamt war die Feuerwehr Neckarsulm mit 40 Einsatzkräften und acht Einsatzfahrzeugen vor Ort. Im weiteren Verlauf wurde die Einsatzstelle (zur Brandursachenermittlung) an die Polizei übergeben.