Im Zeitraum vom 19. bis 22. April 2026 nahm eine Kameradin an einem Lehrgang der International Fire Academy (IFA) in Balsthal (Schweiz) teil. Der Schwerpunkt der Ausbildung lag auf der Tunnelbrandbekämpfung sowie den besonderen Einsatzbedingungen in unterirdischen Verkehrsanlagen.
Zu Beginn des Lehrgangs wurden die grundlegenden Besonderheiten von Brandeinsätzen in Tunneln vermittelt. Hierbei standen insbesondere die Gefahren durch Rauchgasentwicklung, eingeschränkte Sichtverhältnisse sowie komplexe Belüftungssituationen im Fokus.
Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung war die Erkundung im Tunnel. Dabei wurden verschiedene Vorgehensweisen trainiert, um auch unter schwierigen Bedingungen ein sicheres und strukturiertes Lagebild zu erstellen. Besonderer Wert wurde auf die systematische Informationsgewinnung sowie die Kommunikation innerhalb des Trupps gelegt.
Im weiteren Verlauf wurden Kühl- und Löschtechniken intensiv geschult. Ziel war ein gezielter und effektiver Einsatz von Wasser zur Reduzierung der thermischen Belastung und zur Verhinderung der Brandausbreitung. Unterschiedliche Strahlrohrtechniken wurden unter realitätsnahen Bedingungen praktisch angewendet.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem taktischen Vorgehen beim Suchen und Retten von Personen. Hierbei wurden verschiedene Suchmethoden vermittelt, um vermisste Personen schnell und sicher aufzufinden. Die Zusammenarbeit im Trupp sowie eine klare Aufgabenverteilung waren dabei von zentraler Bedeutung.
Die Ausbildung zeichnete sich durch einen hohen Praxisanteil unter realistischen Bedingungen aus, wodurch ein nachhaltiger Lerneffekt erzielt werden konnte.
Zusammenfassend stellte der Lehrgang an der International Fire Academy in Balsthal (Schweiz) eine sehr wertvolle und praxisorientierte Fortbildung dar. Die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten bilden eine wichtige Grundlage für zukünftige Einsätze, insbesondere im Bereich der Tunnelbrandbekämpfung.