Alarmierung

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Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Neckarsulm erfolgt über die Integrierte Leitstelle (ILS) in Heilbronn, welcher die Kreisalarmierung des Landkreises Heilbronn obliegt. Alle Notrufe über die europaweite Notrufnummer 112 werden hier entgegengenommen. Entsprechend der Art des Notfalls wird dann die entsprechende Feuerwehr oder der Rettungsdienst alarmiert.

Alarmiert werden die Feuerwehrangehörigen über so genannte digitale Funkmeldempfänger. Diese tragen sie Tag und Nacht bei sich. Nach einer erfolgten Alarmierung sind die Feuerwehrangehörigen verpflichtet, sich schnellstmöglich zur Feuerwache zu begeben. Dort werden entsprechend der Art des Einsatzes verschiedene Fahrzeuge und Funktionen besetzt.

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Bei der Alarmierung stehen verschiedene Funk-Identifikations-Nummern, so gennante RICs, zur Verfügung. Jeder dieser RICs ist eine bestimmte Anzahl an Feuerwehrangehörigen zugeteilt. So ist es möglich, abhängig von Tageszeit und Einsatzstichwort, die erforderliche Anzahl an Einsatzkräften und Funktionen zu alarmieren. Da die Zahl der verfügbaren Einsatzkräfte stark schwanken kann, wurde bei der Konzeption eine doppelte Sicherheit einberechnet. Es muss dabei auch jeweils eine ausreichende Anzahl an Gruppenführern, Atemschutzgeräteträgern und Fahrern (Maschinisten) sichergestellt werden.

Das derzeitige Konzept sieht eine Einteilung vor, die sich an verschiedenen Einsatzstichworten und damit verbunden an der durchschnittlichen benötigten Anzahl an Personen orientiert. Diesbezüglich wurde eine Unterscheidung in Kleineinsätze (z. B. Ölspuren und PKW Brände) und Zugalarme (z. B. Wohnungsbrand oder Verkehrsunfall) vorgenommen. Zusätzlich gibt es noch RICs für Bootsführer und speziell ausgebildetes Personal des in Neckarsulm stationierten GW-Messtechnik und des ELW 2.

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